Anbieter-/Produktverzeichnis Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

Biokunststoffe

 

Biokunststoff-Espressokapseln

Anwendungsbeispiele

Fairtrade- und biozertifizierte Wildsammlung

Wildkaffee aus den letzten Bergregenwäldern Äthiopiens, dem Ursprung allen Kaffees. Dort werden die kostbaren wilden Arabica-Bohnen von den Bauern sorgfältig von Hand gesammelt, an der Sonne getrocknet und einzeln verlesen. Ihr einzigartiges Aroma wird dank der traditionellen, schonenden Röstung optimal hervorgehoben.

Ristretto, 25 ml oder ca. 10 sec (Intensität 9): Sehr intensiver, konzentrierter Espresso mit fruchtigem, dunklem Grundton und dunkel-schokoladigen Noten. Die langsame Röstung verleiht dem Ristretto eine wunderbare Intensität. Für den Liebhaber italienischer Espressokultur.

Espresso, 40 ml oder ca. 15 sec (Intensität 7): Vollmundiger Espresso mit würzigem Grundton, milder Säure und leichter Süße. Für unseren "Klassiker" haben wir spezielle Wildkaffeewälder ausgewählt, die die Faszination der Region Kaffa auch in der Tasse entstehen lassen.

Lungo, 110 ml oder ca. 25 sec (Intensität 4): Café Creme mit würzigem Grundton, leichten fruchtigen Noten und feiner Süße. Der Lungo wird auch in der größeren Tasse zu einem wahren Genuss.

Produktbeschreibung

compostable. Die gesamte Kapsel mit Deckel und Aromaschutzfolie ist nach DIN EN 13432 kompostierbar. Das bedeutet: In 12 Wochen sind mehr als 90% des Materials in CO² und Wasser umgewandelt. Ausgehend vom Ursprung in Äthiopien bis zum end of life des Produktes stehen wir zu unserer Verantwortung, Ressourcen zu schützen und Abfall zu vermeiden. Natürlich zertifiziert: OK compost, EU-BIO, Fairtrade

biobased. Das Ziel: Weg vom Erdöl. Unsere Kaffeekapseln bestehen anteilig aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais und Zuckerrohr. Eine Konkurrenz zu Agrarnutzungsflächen besteht nicht, da nur 0,01% hiervon für die Biokunststoffproduktion genutzt wird.

aluminium free. Bei der Neuausrichtung unserer Kapsel suchten wir einen Weg zum völligen Verzicht auf Aluminium. Neben der extremen Energie, die bei der Gewinnung von Aluminium eingesetzt wird und der niedrigen Recyclingquote, steht das Metall auch im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein. Mit dem Verzicht auf Aluminium wurde eine zusätzliche Umhüllung zum Schutz des Kaffees vor Sauerstoff notwendig. Auch hierfür wählten wir kompostierbares Material. Aluminiumfrei, GVO frei, ohne PvdC (Thermoplast), ohne Bisphenol A (BPA)

certified. Ohne Zertifizierung keine Kompostierbarkeit! Der Einsatz kompostierbarer Kunststoff-Materialien ist noch relativ jung. Die Europäische Union hat einen Standard geschaffen, an dem sich die kompostierbaren Materialien messen lassen müssen. Die DIN EN 13432 wird von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle geprüft. Die Standards beziehen sich auf kommunale und industrielle Kompostieranlagen. In der Schweiz und einigen EU-Ländern (so beispielsweise in den Niederlanden) werden kompostierbare Kunststoffe in den Anlagen bereits zugelassen.

Datenblatt

ORIGINAL FOOD GmbH

Anschrift
Kartäuserstraße 61
79104 Freiburg im Breisgau
Telefon
+49 761 28 28 90
Fax
+49 761 28 28 950
Firmenprofil

Original Food wurde im Jahre 2004 von einer Handvoll innovativer Unternehmer ins Leben gerufen, um mit höchstem persönlichem Engagement ein integriertes, nachhaltig wirkendes Entwicklungsprojekt im bitterarmen Südwesten Äthiopiens zu starten. Die Nutzung natürlicher Ressourcen bei ihrem gleichzeitigem Schutz in Verbindung mit notwendigen sozialen Maßnahmen stehen bis heute im Mittelpunkt aller Aktivitäten von Original Food. So engagiert sich das Unternehmen aktuell außer in Äthiopiens Provinz Kaffa auch in Ecuador und in Nepal. Immer auf der Suche nach dem Ursprung, die für die Erzeugerfamilien eine gute Wertschöpfung auf den internationalen Märkten ermöglicht.

Seit 12 Jahren begeistert unser Kaffa Wildkaffee Kaffeegenießer in ganz Europa. Wusste anfangs nur die Bevölkerung im Südwesten Äthiopiens vom exquisiten Geschmack wilden Kaffees, so ist die Spezialität aus dem Regenwald inzwischen für viele der beste Kaffee der Welt.

Der Weg dorthin war steinig: Es mangelte an Geld und Infrastruktur. Eine der ersten Aufgaben war es daher, in die Qualitätsarbeit bei der Kaffeeaufbereitung zu investieren, die fachgerecht und ressourcenschonend sein sollte. Also keine Nassaufbereitung, die verschmutztes Wasser und übersäuerte Böden hinterlässt, sondern traditionelle Sonnentrocknung der Kaffeekirschen.

Den Kleinbauern zahlten wir von Beginn an hohe Preise - denn nur so ergibt es für sie wirtschaftlich Sinn, Wildkaffee zu ernten und gleichzeitig die Regenwälder zu bewahren. Original Food hatte stets den Anspruch, strengsten ökonomischen, sozialen und ethischen Standards gerecht zu werden. Heute ist der Kaffa Wildkaffee Fairtrade-zertifiziert und erfüllt die Anforderungen an ein Bio-Produkt aus reiner Wildsammlung.

Das gemeinsame Projekt mit GEO schützt den Regenwald, dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und anderen führte zum ersten Kaffee-UNESCO-Biosphärenreservat der Welt und gilt mittlerweile als herausragendes Beispiel für Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung.

Rund 60.000 Menschen in Kaffa profitieren heute von dieser Kaffee-Erfolgsgeschichte. Darauf sind wir auch ein wenig stolz, denn neben viel Zeit wurde seitens aller Projektpartner ein 2-stelliger Millionenbetrag in die Rettung der Kaffee-Urheimat investiert.

 
 

 

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